Zahlreiche Gefahren lauern für Ihre Kinder im Internet. Im Kurzworkshop “Schlaue Eltern” werden diese ausführlich erklärt; vorab für Sie ein paar kurze Infos:

Cybermobbing

Die Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel wie das Internet, Mobiltelefone etc. zum Schaden anderer Menschen bezeichnet man als Cybermobbing, auch Cyberbullying oder Cyberstalking. Dabei werden die Opfer bloß gestellt, permanent belästigt oder durch massenweise Behauptung falscher Tatsachen gemobbt. Besonders beliebt sind bei den Tätern soziale Netzwerke; teilweise werden aber auch separate Webseiten für Mobbing-Zwecke eingerichtet. Betroffene Kinder finden häufig keine angemessene Unterstützung bei Eltern und Lehrern; in Extremfällen waren Suizid die Folge von Cybermobbing.

Abo-Falle

Mit scheinbaren Gratis-Angeboten locken dubiose Unternehmen ahnungslose Nutzer – und damit häufig Kinder – in kostenpflichtige Abos. Das geschieht häufig auf Seiten mit vermeintlich kostenlosen Informationen wie Altersprognosen, Horoskopen, Download-Portalen, Tipps zu Hausaufgaben oder kostenlosem SMS-Versand. Die gut getarnten AGBs haben es dort in sich: Mit der Anmeldung oder Nutzung des Angebots werden horrende Gebühren fällig. Werden diese nicht bezahlt, folgen Mahnungen und Schreiben von Inkassounternehmen.

Raubkopie

Unter dem Begriff Raubkopie versteht man landläufig die rechtswidrig erstelle Kopie von Software, Filmen oder Musikstücken. Insbesondere in so genannten Tauschbörsen, also Plattformen im Internet, findet eine rege Verteilung statt. Häufig wird diese fälschlicherweise als “Kavaliersdelikt” betrachtet, inzwischen von der Industrie aber gezielt verfolgt. Viele Eltern sind ahnungslos, welche rechtlichen Konsequenzen das naive Handeln ihrer Kinder haben kann.

Pädophilie

Die psychische Störung bezeichnet das primär sexuelle Interesse an Kindern. Menschen mit dieser Neigung machen auch vor dem Netz nicht halt: In Online-Spielen wie Second Life treiben Straftäter Berichten nach ebenso ihr Unwesen wie in sozialen Netzwerken oder Chats. Kinder sind in den meisten Fällen bei der Konfrontation mit den Straftätern überfordert und stehen diesen hilflos gegenüber.

Weitere Informationen und praktische Tipps finden Sie im Kurzworkshop.

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